Tipps und Tricks für die erste Planungsphase


Wahrscheinlich sind Sie bereits glücklich verlobt und nun möchten Sie sich in die große Planungsphase begeben. Zu aller erst möchte ich Ihnen von Herzen gratulieren! Dies ist nun ein sehr aufregendes Kapitel in Ihrem Leben, welches viele Abenteuer mit sich bringt… und „da das Leben kein Ponyhof ist“, muss ich Ihnen gleich sagen, dass die Organisation dieses großen Tags nicht immer „Friede-Freude-Eierkuchen“ heißt... ABER man kann sich sehr viel Stress, Diskussionen und kopfschüttelnde Familienmitglieder ersparen, wenn man nur einige Richtlinien befolgt… Aus diesem Grund möchte ich Ihnen schon jetzt, bevor Sie sich in die ganzen to-do- und Excellisten stürzen, einige wertvolle Tipps mit auf den Weg geben.

Und da ich so mutig bin, gebe ich Ihnen jetzt die erste Aufgabe in Sachen Hochzeitsplanung auf: Gönnen Sie sich eine kleine Verschnaufpause, nehmen Sie ein gemütliches Plätzchen ein, am besten mit einem leckeren Kaffee, Tee, oder auch Ihrem Lieblingswein, und beantworten Sie ein paar der folgenden Fragen. Diese Übung ist perfekt um der eigenen Phantasie einen Schubs zu geben und Raum für weitere Ideen zu lassen, damit Ihr Hochzeitstag genau so wird, wie Sie es sich immer gewünscht haben!

1. Wie viel Geld MÖCHTEN Sie ausgeben? vs. Wie viel Geld KÖNNEN Sie in Wirklichkeit ausgeben?

Ich weiß-über Geld spricht man bekanntlich nicht… dennoch ist es der (fast) wichtigste Punkt Ihrer gesamten Hochzeitsplanung. Jeder weitere Schritt, der zu Ihrer Märchenhochzeit führen soll, hängt davon ab, wie viel Sie sich leisten können. Aus eigener Erfahrung muss ich Ihnen leider sagen, dass sehr viele Brautpaare ihr anfängliches Limit mit den dahinschreitenden Monaten immer wieder ändern, so dass die tatsächlich ausgegebene Summe sehr viel höher ist. Deswegen habe ich Ihnen die erste Frage auch aus zwei Teilen zusammengesetzt- Die erste Summe entspricht meist derjenigen, von der man wirklich nur träumen kann und die Andere, ist die die man sich in Wahrheit leisten kann, ohne die nächsten Monate nach der großen Feier bei Wasser und Brot zu leben.

Schauen Sie sich Ihre Finanzen in Ruhe an! Reden Sie offen mit Ihrem Partner darüber- ich brauche Ihnen nicht sagen, dass dies das A&O Ihrer gemeinsamen Zukunft bedeutet. Ich rate Ihnen von Herzen ab, sich hierbei Illusionen zu machen, sich zu verschulden, oder zu denken, dass man jeden Monat 70% Ihres Lohns einsparen kann…Vergessen Sie nicht, dass sich die Tage bis zu Hochzeit ziehen können und sie weiter leben müssen- und hierbei meine ich wirklich LEBEN und nicht vegetieren! Wenn Sie sich schon in der Vorbereitungsphase so weit einschränken, dass Sie sich selbst alle Freuden und jahrelange Hobbies oder Aktivitäten verwehren müssen, wird die Zweisamkeit vor vielen anderen Proben stehen... Erwägen Sie dennoch ein Sparkonto, das Sie für Ihren großen Tag zusammen einrichten können, auf welches jeden Monat eine realistische Summe eingezahlt wird. Sprechen Sie mit Ihren Familien und Freunden darüber, vielleicht kommen so auch einige Euro dazu-und ich sage Ihnen jetzt mal etwas sehr Entscheidendes: Bei einer Hochzeit ist JEDER EURO wichtig! Also lassen Sie sich ab dem heutigen Tag ruhig ab und zu einladen und seien Sie nicht mehr so spendabel…Ihr Sparkonto wird sich freuen!

2. Wie viele Gäste wollen Sie einladen? vs. Ohne wen können wir uns unsere Hochzeit nicht vorstellen?

Natürlich hängt ihr letztendliches Budget davon ab, wie groß Ihre Gästeliste ist. Bevor Sie aber an die Gästeliste machen, stellen Sie sich einmal die Größe Ihrer Hochzeit vor! Möchten Sie genug Zeit haben um mit jedem Gast Zeit verbringen zu können, oder wollen Sie einfach so viele Menschen wie möglich in die gesamte Zeremonie einplanen? Hierbei spielt in vielen Kulturen und Gesellschaften die Familie eine große Rolle: Viele laden traditionell ihre gesamte Familie ein, oder die Eltern haben ihre eigene umfangreiche Gästeliste, die schon 80-90% der gesamten Gäste ausmacht. Manche Länder sehen es sogar vor, so viele Gäste wie möglich einzuladen, da diese wiederum potentielle „Sponsoren“ bedeuten, da sie Geschenke in Form von Geld, Gold (oder gar Haushaltwaren) überreichen.

Sollten Sie schon einmal eine ungefähre Größe im Kopf haben, können Sie mit einer Gästeliste anfangen. Beginnen Sie am besten mit den Menschen, ohne die Sie sich Ihre Hochzeit nicht vorstellen können. Diese Methode wird Ihnen auch in ihrer weiteren Planung von Nutzen sein, da Sie sich vor Augen führen werden, auf welche Personen Sie verzichten können, wenn Sie die Gästeliste doch noch kürzen müssen. Aber zu diesem Thema wird bald ein neuer Post entstehen.

3. Welche Dienstleister brauchen wir für unsere Hochzeit? Vs. Was sind die wichtigsten Dinge, die wir in unsere Hochzeit einbeziehen müssen?

Natürlich gibt es keine einschlägigen Richtlinien oder Normen, welche Dienstleister man beauftragen muss. Am besten man fängt mit einer Liste potentieller Anbieter an: Location, Kirche, Fotograf, Weddingplanner, Florist, Konditorei, Catering, Friseur und Makeup-Artist, DJ oder Band- und findet so heraus, was die wichtigsten Elemente der Hochzeit sind, in die es sich zu investieren lohnt. Jedes Paar hat hierbei ganz verschiedene Prioritäten, also reden Sie offen darüber, was Sie unbedingt haben möchten und welche Abstriche Sie letzten Endes machen würden. Wichtig ist, dass Sie beide und Ihre Geldbörse gleichzeitig zufrieden sind. Wenn Sie dann Ihre „Top 3“ gefunden haben, müssen Sie sich anschauen, ob das auch wirklich in Ihr Budget passt. Für manche Paare ist es beispielsweise sehr wichtig einen Top-Fotografen zu haben, für andere einen namenhaften Floristen, viele wiederum legen Wert auf Champagner, teure Weine und Gourmetessen und sind bereit sehr viel Geld dafür zu investieren, machen dafür Abstriche in der Auswahl ihres Musikprogramms. Ohne diese Prioritätenliste könnten Sie unnötig Geld in Dinge investieren, die Ihnen gar nicht wichtig sind und sich am Ende ärgern, weil kein Euro mehr für wirklich Wichtiges da ist….

4. Wie soll unser großer Tag aussehen? vs. Wie wollen wir, dass sich unser großer Tag anfühlt?

Sicherlich haben Sie sich schon im Internet diverse Hochzeiten angeschaut und sich dabei gedacht, genau das auch haben zu müssen! Hierbei ist aber immer zu beachten: Was macht UNS aus? Was lieben WIR? Was spiegelt UNS im ersten Moment wider? Vermeiden Sie irgendwelchen Trends nachzulaufen, nur weil es alle anderen tun! Lassen Sie sich nicht von Bekannten und Verwandten einreden irgendeine Stilrichtung einzuschlagen, die Sie gar nicht möchten! Natürlich können Sie sich auf diversen Internetseiten Inspirationen holen, aber bleiben Sie sich dabei immer selbst treu! Bevor Sie sich für eine Stilrichtung, Farben etc. entscheiden ist es immer gut, sich zusammenzusetzen und sich vorzustellen, wie sich IHRE Hochzeit ANFÜHLEN soll… Soll es eine intime, kleine, romantische Feier sein, oder eine luxuriöse, elegante, pompöse, märchenhafte Hochzeit sein? Oder gar eine rustikale, verwunschene, wilde Party? Schreiben Sie die wichtigsten Schlagwörter auf ein Blatt Papier und werden Sie sich Ihrer Vorstellungen klar…. Glauben Sie mir, das wird Ihren Horizont erweitern und Sie für die nächsten wichtigen Planungsschritte rüsten! Wenn Sie genau wissen, wie sich Ihr großer Tag ANFÜHLEN soll, können Sie diverse Dienstleister um Tipps und Tricks fragen… Ich würde mich freuen Ihnen dabei zu helfen, den schönsten Tag in Ihrem bisherigen Leben zu planen!

Alles Liebe,

Ena


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